Gaisbühelhof

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Gaisbühelhof – Edelbauer
Familie Springer
3203 Rabenstein, Steinklamm 1

Besitzer:
Julius Springer (Rosa, gest. 1995) die junge Generation:
Doris & Karl Springer
Kinder: Markus und Sabine Sohn Markus führt den Hof weiter.

Betriebszweige

Land- und Forstwirtschaft, 2006 wurde auf Mutter-Kuh-Haltung umgestellt. Auf der Südseite des Gaisbühels in ca. 450 Meter Seehöhe liegt der im Nebenerwerb geführte land- und forstwirtschaftliche Betrieb mit einer Größe von 55 ha.

Der Grundbesitz umfasst Wiesen und Felder im steilen und kargen Gelände. Mehr als 50 % der Grundfläche ist Mischwald. Zum Besitz gehört auch der Gipfel des Gaisbühels. Hier findet neben dem Gipfelkreuz auf 841 Meter Seehöhe alljährlich im September die „Bergmesse am Gaisbühel“ statt. In der Nähe des Gipfels liegen die weithin sichtbaren Felsen wie die „Spitzmauer“, die „Maiglöckchenmauer“, die „Rote Mauer“ und die „Fensterlmauer“.

Historie

Am 18. Mai 1908 erwarben Rupert und Olga Springer den Gaisbühelhof. Im Jahre 1929 übernahmen Julius und Josefa Springer den Hof und führten die bestehende Land- und Forstwirtschaft weiter. Aus deren Ehe stammen 2 Söhne. 1930 wurde Johann, 1932 Julius geboren. Ihr Vater Julius Springer ist 1944 im 2. Weltkrieg in Holland gefallen. Witwe Josefa führte dann den Hof mit ihren beiden Söhnen alleine weiter.

Eine große Stütze in dieser Zeit waren unsere „Gaisbühel-Wiener“ – Familie Beylen aus Wien, welche alljährlich von Mai bis Mitte September am Hof wohnten und in der Wirtschaft mithalfen.

1954 übernahm der jüngere Sohn Julius mit seiner Frau Rosa, geborene Luger, den Bergbauernhof. 5 Söhne – bekannt als die „5 Springer-Buam“ – Julius, Leo, Johann, Rudolf und Karl – folgten.

Brand 1957

Springer Brandstatt 1957

Am 10. September 1957 vernichtete ein Brand (Selbstentzündung von Heu) fast zur Gänze den Bergbauernhof. Vor dem Wiederaufbau wurde auf Grund der Wasserknappheit (40 Liter pro Tag im Brunnen) an dieser Stelle nach einem Platz für einen neuen Hof gesucht. Diesen erbauten Julius und Rosa Springer gemeinsam mit vielen Helfern ca. 500 Meter weiter unten vom ursprünglichen Standort an der talseitigen Grundgrenze.

Text: Ing. Leo Springer