Hirschhornwegerich: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 23. Februar 2015, 09:20 Uhr

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Bruder des Spitzwegerichs

Hirschhornwegerich

Der Hirschhornwegerich (Plantago coronopus), auch unter anderen Namen wie Schlitz-Wegerich, Schlitzblatt-Wegerich oder Kapuzinerbart bekannt, wird bei uns sehr gerne in der Steinschaler Küche verwendet.

Unsere Garten-Frieda kümmert sich liebevoll um die Weitervermehrung und kann auch dazu viel erzählen.

Kräuter-Frieda zum Hirschhornwegerich

Der Hirschhornwegerich gehört zu den Wegerich-Gewächsen und erhielt seinen Namen aufgrund der entfernten Ähnlichkeit der Blätter mit einem Hirschgeweih. Er hat fleischige Blätter und schmeckt leicht bitter.

Hirschhornwegerich ist eine gärtnerische Rarität. Jedes Jahr wird er wieder angebaut (einjährig - weil er im Winter abfriert). Am Markt sind die Samen selten erhältlich.

Eigenvermehrung:
Durch Ausfall der Samen in offene Beete kann er sich fallweise (aber selten) selber vermehren.

Um sich sicher zu sein, dass der Hirschhornwegerich auch im nächsten Jahr wieder wächst, sind die Samenabnahme und rechtzeitige Aussaat wichtig.

Verwendung des Hirschornwegerichs

Hirschhornwegerich Ernte reif

In der Steinschaler Küche wird der Hirschhornwegerich gern für Wildkräuter Salate, als Beigabe zu Pestos, für Füllungen und für Suppen verwendet. Durch seine charakteristische Form eignet er sich gut zu Dekoration und für Garnituren auf den Tellern.

Die jungen Samen können auch als Würze, denn sie schmecken angenehm nussig, verwendet werden.

Im Folientunnel bleiben die Blätter des Wegerichs lange grün und sind eine wunderbare Ergänzung der Steinschaler Salate im späten Herbst bzw. auch oft noch im frühen Winter.

Da der Hirschhornwegerich bei unseren Gästen beliebt ist, haben wir dauerhaft Beete für seinen Anbau in den Steinschaler Gärten reserviert.

Sehr, sehr oft wird der Hirschhornwegerich mit Rucola verwechselt.

Dem Hirschhornwegerich ist im Südgartenhaus ein Zimmer gewidmet.

Ähnliche Informationen

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Junger Hirschhornwegerich[